Neues Projekt ab 2020

Vorankündigung



Krieg als Kartenspiel
WALHALLA ist ein künstlerisches Kartenspiel, ähnlich einem Strategiespiel der heutigen Zeit. Im Gegensatz dazu führt es bewußt in die Irre und vergleicht Personen der Geschichte mit solchen der Märchenwelt sowie deren vom Autor herausgestellten Leistungen. Geschichtlich verbürgte Zitate mischen sich hier mit fiktionalem oder Science Fiction. WALHALLA stellt so kriegerisches Heldentum und die damit verbundene Kriegspropaganda in Frage.
Durch den Versuch WALHALLA spielen zu wollen kommt man als Spieler automatisch in die Position des Strategen, der vermeintliche Stärken gegen vermeintliche Schwächen ausspielen muss. Vergleichbar eines Feldherrn die Schlachtordnung bestimmt, wird ein Spieler in diese Rolle gedrängt die aber niemals eine sinnhafte Variante zulässt.
Ähnlich wie der Krieg- ein unspielbares Spiel.
Harald Reusmann




Auf der WALHALLA, in der HALLE DER ERWARTUNG, erscheint der größte aller Heroen,
HERAKLES als HEROS DER ARBEIT. Mit diesem Ereignis beginnt die Szene eines experimentellen Kurzfilms von Frank Wolf für das gemeinsame Ausstellungsprojekt WALHALLA. Der Film kreist um ARBEIT, HELDENTUM und WAHN und spielt an einem imaginären Ort, dessen steingewordenes Vorbild der Heldenverehrung und Heldenverklärung sich noch heute auf den Höhen des Donautals bei Regensburg befindet: die Ruhmeshalle Walhalla. Und so steht dieses historische Monument namentlich für das Gemeinsame beider Arbeiten, der fotografischen von Harald Reusmann, wie der filmischen von Frank Wolf – vor dem Hintergrund unserer gegenwärtigen zornigen Zeit.